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Standort
der Allianz Arena |
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München-Fröttmaning |
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Fertigstellung |
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| Sommer 2005 |
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Geschäftsführer |
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Zum gemeinsamen
Bau der Allianz Arena haben die beiden Münchner Vereine FC Bayern
und TSV 1860 zu jeweils 50% die Allianz Arena München Stadion GmbH
gegründet.
Die Geschäftsführer sind:
- Architekt und Diplom-Ingenieur Bernd Rauch (verantwortlich für den
technischen Ablauf des Stadionbaus und Sprecher der
Geschäftsführung)
- Diplom-Kaufmann Peter Kerspe (verantwortlich für Marketing und
Betrieb der Allianz Arena)
- Betriebswirt Walter Leidecker (verantwortlich für Finanzen,
Rechnungswesen und Steuern) |
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Bauträger &
Architekten |
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Den Zuschlag für
die Allianz Arena erhielt die Bietergemeinschaft Alpine Bau
Deutschland GmbH als Generalübernehmer im Verbund mit den Schweizer
Architekten Herzog und de Meuron und der HVB Immobilien AG als
Generalplaner.
Hier wurde ein innovativer Weg eingeschlagen, der das Thema
Fußballstadion in zukunftsträchtiger Form interpretiert. Die glatte
Außenfassade aus einer rautenförmigen transluzenten Umhüllung, die
sich über Projektionen in unterschiedliche Farbenspiele hüllen
lässt, gibt dem Gebäude eine fast magische Poesie. Das Innenleben
mit den drei Rängen garantiert für die 66.000 Zuschauer eine
unmittelbare Nähe zum Spielgeschehen und damit die gewünschte
emotionale Einbindung sowie den Komfort eines modernen Stadions.
Herzog & De Meuron Architekten
Rheinschanze 6
4056 Basel, Basel-Stadt BS, Schweiz |
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Kapazität |
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· 66.000 Plätze
(inkl. Logen und Business-Seats)
· unterer Rang: 20.000 Sitzplätze
· mittlerer Rang: 24.000 Sitzplätze
· oberer Rang: 22.000 Sitzplätze
· 2.200 Business-Seats
· 106 Logen mit 1.374 Plätzen
· 11.000 Parkplätze, davon ca. 1.200 im Stadion |
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Spezielle
Plätze für Behinderte |
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| ca. 200 Sitzplätze
auf der Haupterschließungsebene (ohne Ebenenwechsel). Sitzplätze
sind mit Begleitperson kombinierbar. |
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Steigung
der Ränge |
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· unterer Rang:
ca. 24°
· mittlerer Rang: ca. 30°
· oberer Rang: ca. 34° |
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Innenleben |
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· Gastronomie,
Erlebniswelten, 3 Kindertagesstätten, Fanshops
· Büros & Konferenzräume
· großzügig angelegte Medienbereiche
· ca. 6.500 m² Gastronomieflächen, die sich aufteilen in:
- 28 Kioske
- 2 Fan-Restaurants, Südkurve und Nordkurve mit jeweils ca. 1.500
Plätzen
- á la carte Restaurant mit ca. 400 Plätzen
- Presseclub mit ca. 120 Plätzen |
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Dimension
Allianz Arena |
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Dimension Stadion:
258 m x 227 m x 50 m
Umfang Stadion: 840 m
Überbaute Fläche Stadion: 37.600 m²
Gesamtnutzfläche: 171.000 m²
Dimension Esplanade: 600 m x 133 m |
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Beleuchtung
Allianz Arena |
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1 Leuchtstoffröhre
hat 58 Watt und eine Lebensdauer von ca. 8.000h
1 Kissen hat max. 6 Leuchtwannen mit jeweils 3 Leuchtstoffröhren
1 Kissen hat also max. 18 Leuchtstoffröhren
25.344 Lampen werden im Gesamten eingebaut
1056 Kissen werden in der Summe beleuchtet (Gesamtanzahl an Kissen:
2874)
Größe der beleuchteten Fassadenhülle: ca. 24.000 qm (ca. 64.000 qm
Gesamtfläche)
100 Kilometer Kabel müssen für die Beleuchtung der Außenfassade
verlegt werden
506 KW/h bei voller Beleuchtung. Der gesamte Stadionstrom wird über
5 Transformatoren eingespeist
Das Licht darf innerhalb von 2 Minuten wechseln, um eine Gefährdung
auf der Autobahn auszuschließen |
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Anzeigentafel der Allianz Arena |
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Auflösung der
Displayfläche: 288x512 Pixel
Aktive Matrixanzeigenfläche: 7,20m x 12,80m = 92,16 m²
Bildformat: ca. 16:9
Pixelgröße: 25mm/ 12,5 virtuell
Pixelaufbau 2 rote, 1 echtgrüne und 1 blaue LED
Gesamtzahl der Pixel: 147.456
Gesamtzahl der LEDs: 589.824
Anzahl der Pixel pro Modul: 32x64
Abmessung der Module: 800mm x 1600mm
Gesamtzahl der Module: 72 Stück
Gewicht eines Moduls: 66kg
Gesamtgewicht: 4752kg
Modulgehäuse: Aluminium
Leuchtdichte max.: 6.200 cd/ m²
Horizontaler Sichtwinkel: 150 °
Vertikaler Sichtwinkel: 70 °
Farbabstufungen total: 6,8 Milliarden
Bildwiederholfrequenz: 240/960 Hz
Elektrischer Anschlusswert max.: 67 KW
Durchschnittl. Anschlusswert: 33 KW |
Von der Vergangenheit bis zur Gegenwart
März 1997: Vision
Die beiden Münchner Vereine konnten in diesem Jahr große Erfolge
verbuchen: der FC Bayern München ist zum wiederholten Mal Meister
geworden und der TSV 1860 München hat am UEFA-Cup teilgenommen. "Fußball
schauen", so Franz Beckenbauer, "soll allen Spaß machen und ein tolles
Erlebnis sein." Genau deshalb fordern die Fans ein neues
fußballgerechtes Stadion. Doch die Stadt will keinen Neubau, sondern
einen Umbau des Olympiastadions.
September 1997: Zustimmung
Der Verwaltungsbeirat des FC Bayern München, dem der bayerische
Ministerpräsident Edmund Stoiber vorsteht, stimmt für den Bau eines
eigenen Stadions. Rund 500 Millionen DM sollen investiert werden. Doch
am Gedanken des Umbaus des Olympiastadions hält die Stadt fest.
März 1999: Multifunktionsarena
Nach einem neuerlichen Gipfel Ude-Beckenbauer- Wildmoser heißt die
Devise: Bau einer völlig neuen Multifunktionsarena in der Nähe der Neuen
Messe Riem.
Januar 2001: Bündnis
Nach langem hin und her, Umbau-Neubau, schließen der FC Bayern und der
TSV 1860 ein Bündnis zum Neubau eines eigenen Stadions. 66.000 Plätze
und modernste Architektur sollen in Zukunft die Zuschauer ins Stadion
locken. Doch zunächst muss die Stadt München den geeigneten Standort für
die Fußballarena finden.
Februar 2001: Standortsuche
Fünf mögliche Standorte wurden gefunden! In einem erneuten Gipfeltreffen
aller Verantwortlichen wurden
- das Gelände nördlich des Messegeländes Riem
- Fröttmaning
- Freiham
- Olympiapark Süd und das
- Hochschulsport-Gelände
als mögliche Standorte in Erwägung gezogen.
Juli 2001: Fröttmaning
Die Würfel sind gefallen. Der neue Standort soll München-Fröttmaning
heißen. Doch noch muss das Stadion-Komitee zittern, denn das letzte Wort
hat die Münchner Bevölkerung beim Bürgerbegehren am 21. Oktober 2001.
Die Jagd auf die wichtigen Wählerstimmen kann beginnen.
August 2001: Wettbewerb
Nach einer europaweiten funktionalen Ausschreibung reißt sich die
Weltelite der Architektur um den Bau des Stadions. Der FC Bayern und der
TSV 1860 stellen die acht Planungsgemeinschaften vor, die in der engeren
Auswahl stehen. Jetzt beginnt der Wettlauf mit der Zeit - bis November
müssen ihre Entwürfe ausgearbeitet sein.
21. Oktober 2001: Bürgerentscheid
"Stadionbau in Fröttmaning - ja oder nein?" Eine überwältigende Mehrheit
der Münchner stimmt für den Bau des Stadions. Zudem erfolgt ein fast
einstimmiger Stadtratsbeschluss zum Bau des neuen Stadions und zur
Übernahme der Infrastrukturkosten (soweit diese nicht von Land bzw. Bund
zu tragen sind). Jetzt steht einer modernen Fußballarena nichts mehr im
Wege!
November 2001: Vorauswahl
Zwei der acht Entwürfe haben den Sprung in die nächste Runde geschafft.
Die Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron und das
Hamburger Büro Meinhard von Gerkan und Volkwin Mang gehen als Gewinner
der ersten Runde hervor.
Dezember 2001: Stadion GmbH
Zum gemeinsamen Bau des neuen Münchner Stadions haben die beiden
Münchner Vereine FC Bayern und TSV 1860 zu jeweils 50% die München
Stadion GmbH gegründet.
08. Februar 2002: Herzog und de Meuron
Die Entscheidung ist gefallen. Das Obergutachtergremium für den
Stadionneubau in München hat seine Empfehlung ausgesprochen und die
Bauherren - die Vereine FC Bayern München und TSV 1860 München - haben
sich für das Modell der Architekten Herzog/de Meuron entschieden.
Gleichzeitig wurde bekannt gegeben, dass die Allianz AG das Namensrecht
übernimmt und die neue Heimat der beiden Münchner Traditionsclubs
Allianz Arena heißt. Der Vertrag läuft zunächst bis 30. Juni 2021.
Mai 2002: Bauantrag
Nach dem Abschluss des Raumordnungsverfahrens als Voraussetzung zur
Erlangung des Baurechts im Dezember wurde offiziell der Bauantrag
eingereicht.
21. Oktober 2002: Grundsteinlegung
Der offizielle Startschuss zum Baubeginn des modernsten Stadions Europas
ist gefallen. Unter den Augen von Bundesinnenminister Otto Schily, dem
Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber, dem
Oberbürgermeister Christian Ude sowie weiteren Gästen aus Sport, Politik
und Wirtschaft schwebte der Grundstein nach einer beeindruckenden
Lasershow vom Himmel herab.
20. Dezember 2002: Bekanntheitsgrad
Die Allianz Arena steht laut einer Untersuchung des
Marktforschungsinstitut „Sport+Markt“. mit ihrem Bekanntheitsgrad
bundesweit schon zu diesem Zeitpunkt auf Platz 2. Hierbei handelt es
sich um eine Befragung von Fußballinteressierten, die über das
Namensrecht von Unternehmen, bezogen auf Fußball-Arenen, interviewt
worden sind.
13. Februar 2003: Baugenehmigung
Mit der Erteilung der endgültigen Baugenehmigung für die Allianz Arena
wurde auch die letzte bürokratische Hürde gemeistert. Die beiden
Geschäftsführer der München Stadion GmbH, Dr. Fritz Scherer und
Karl-Heinz Wildmoser jun., bekamen im Referat für Stadtplanung und
Bauordnung die Unterlagen überreicht.
19. September 2003: Baufortschritt
Anlässlich eine Baustellenfestes für alle Mitarbeiter, goss
Oberbürgermeister Christian Ude symbolisch für den großen Baufortschritt
den 100.000sten Kubikmeter Beton zum Bau der Allianz Arena.
04. November 2003: WM 2006
Die Organisationskommission des Fußball-Weltverbandes (FIFA) hat den
Spielplan für die WM 2006 festgelegt. Demnach finden in der Münchner
Allianz Arena mit dem prestigeträchtigen Eröffnungsspiel, drei weiteren
Vorrundenspielen, einem Achtelfinale und einem Halbfinale insgesamt
sechs Spiele statt.
20. November 2003: Weiterer Meilenstein
In einer spektakulären Aktion wurde der erste von zwölf
Hauptstahlträgern für das Dach der Allianz Arena an seinen Platz gehoben
und dort montiert.
26. März 2004: Rohbau beendet
Der Stadionrohbau ist zum anvisierten Termin fertiggestellt worden. Die
letzten 4,5 Kubikmeter Beton wurden in einem feierlichen Akt in das
letzte noch zu betonierende Stück im Stadionrund eingebaut.
17. Mai 2004: Brandschutzpreis für Allianz Arena
Die Allianz Arena hat für ihr Brandschutz-Konzept den „Deutschen
Brandschutzpreis 2003“ erhalten. Der Preis gilt als wichtigste
Auszeichnung für baulichen Brandschutz in Deutschland.
26. Mai 2004: Erstes Membrankissen montiert
Das erste von insgesamt 2874 luftgefüllten Membrankissen als Teil der
ca. 64.000 Quadratmeter großen Kunststoffhülle wurde im Bereich der
Südkurve montiert.
05. Juli 2004: Esplanade fertig
Mit der letzten betonierten Decke betoniert sind die Rohbauarbeiten auf
der Esplanade abgeschlossen. In einen Zeitraum von ca. 14 Monaten wurde
die größte Parkgarage Europas gebaut.
18. September 2004: Erster Sitz montiert
Nachdem alle Tribünenfertigteile und Blockstufen auf den drei Rängen
eingebaut waren, wurde auch der erste silbergraue im Bereich der Logen
montiert.
21. Oktober 2004: Erster offizieller Lichttest
Beim ersten Beleuchtungstest der Fassade wurden 120 Membrankissen von
später einmal 1.056 beleuchtet. Das entspricht einer Fläche von ca.
4.200 Quadratmetern.
27. Oktober 2004: WM 2006
Die Organisationskommission des Fußball-Weltverbands FIFA hat
beschlossen, dass die deutsche Nationalmannschaft das Eröffnungsspiel
der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft am 9. Juni 2006 in München bestreiten
wird.
05. November 2004: Außenfassade
Die komplette Fassade im Außenbereich ist fertig gestellt. Innerhalb
einer einjährigen Bauzeit wurden ca.12.000 m2 Fassadenfläche fertig
gestellt und davon ca. 5.000 m2 verglast.
13. Dezember 2004: Adresse
Die Allianz Arena hat eine offizielle Anschrift bekommen:
Allianz Arena
München Stadion GmbH
Werner-Heisenberg-Allee 25
80939 München
13. Januar 2005: Auszeichnung
Der Sozialverband VdK Bayern zeichnete die Verantwortlichen der Allianz
Arena München Stadion GmbH für die behindertengerechte Planung und
Erstellung der Allianz Arena aus.
28. Februar 2005: Erste Videowand montiert
Bei eisiger Kälte wurde die erste von zwei jeweils zwölf Tonnen schweren
und knapp 100 m² großen Anzeigetafeln (eine LED-Anzeige mit knapp
150.000 Pixeln) im Süden des Stadions an seinen Platz auf 42,50 Höhe
gehoben.
08. März 2005: Letztes Kissen eingebaut
Im Norden der Allianz Arena wurde mit dem Einbau des letzten von
insgesamt 2.874 Luftkissen die Gesamtfläche von 64.000 Quadratmetern
(38.000 m² Dach und 26.000 m² Fassade) geschlossen.
16. April 2005: Rasen verlegt
In nur zwei Tagen Arbeit wurden 8.000 Quadratmeter Rollrasen für die 72
mal 111 Meter große Grünfläche der Allianz Arena angeliefert und
sogleich verlegt.
18. April 2005: "Allianz Arena"-Schriftzug montiert
An zwei exponierten Stellen des neuen Stadions sind jeweils zwölf
Leuchtbuchstaben, die den Schriftzug „Allianz Arena“ bilden, endmontiert
worden.
30. April 2005: Fertigstellung
Das leitende Bauunternehmen Alpine Bau GmbH übergibt die fertig
gestellte Allianz Arena offiziell an den Eigentümer München Stadion
GmbH.
04. Mai 2005: Infrastruktur
Das Straßennetz rund um das Stadion wird fertig gestellt sein. Die neu
errichteten Erschließungsstraßen werden am 4. Mai zusammen mit dem neuen
U-Bahnhof Fröttmaning offiziell eingeweiht.
19. Mai 2005: Offizieller Testlauf
Bei einem ersten Fußballspiel zwischen den Traditionsmannschaften des FC
Bayern und TSV 1860 vor etwa 30.000 Besuchern in der Allianz Arena
wurden für den Ernstfall am 30. und 31. Mai Anreise, Einlass und die
Verpflegungskioske erprobt.
30. Mai 2005: Eröffnung Teil I
Als erster der beiden Hausherren tritt der TSV 1860 zum ersten
offiziellen Eröffnungsspiel der Allianz Arena im traditionsreichen
bayerischen Derby gegen den 1. FC Nürnberg an.
31. Mai 2005: Eröffnung Teil II
Zur zweiten offiziellen Eröffnungsfeier misst sich die Mannschaft des FC
Bayern München mit der deutschen Fußball Nationalmannschaft.
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30.05.2005 - Eröffnungsspiel Allianz
Arena: 1860 München - 1. FC Nürnberg 3:2 |
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1860: 12
Ochs - 4 Lanzaat, 30 Szukala, 5 Komljenovic, 29 Frühbeis - 3 Meyer,
19 Lehmann - 23 Vucicevic, 26 Milchraum - 11 Kolomaznik, 18
Agostino.
Ersatz: 1 Hofmann (Tor) - 10 Pflipsen, 13 Cerny, 14 Gebhardt, 21
Bulut, 24 Baier, 33 Davids.
FCN: 18 Klewer - 28 Reinhardt, 4 Hajto, 31 Paulus, 3
Wiblishauser - 10 Banovic, 26 Wagefeld, 17 L. Müller - 9 Daun, 27
Kießling, 8 Ketelaer.
Ersatz: 12 Langerbein (Tor) - 14 da Silva, 22 Aidoo, 35 Klarer, 36
Möller, 37 Streubert, 38 Deigendesch.
Wechsel: Hofmann für Ochs, Cerny für Kolomaznik (beide 46.),
Baier für Meyer (53.), Davids für Vucicevic (64.), Bulut für Lanzaat
(74.), Gebhardt für Milchraum (78.), Pflipsen für Agostino (82.) –
Langerbein für Klewer (46.), Aidoo für Ketelaer (62.), da Silva für
Hajto (66.), Klarer für Daun (70.), Möller für Banovic
(79.),Streubert für L. Müller (85.), Deigendesch für Kießling (88.).
Tore: 1:0 Milchraum (9.), 1:1 Kießling (21.), 1:2 Ketelaer
(38.), 2:2 Davids (67.), 3:2 Komljenovic (77.).
Gelbe Karte: Szukala.
Schiedsrichter: Franz-Xaver Wack.
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02.Juni 2005 - 1. Derby in der Allianz
Arena: Bayern München - 1860 München 0:1 |
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FCB: 22
Rensing - 44 Ottl, 37 Saba, 6 Demichelis, 69 Lizarazu - 2 Sagnol, 16
Jeremies, 17 Fink - 23 Hargreaves - 42 Ortiz, 43 Müller.
Ersatz: 29 Dreher (Tor) – 39 Buck, 40 Steinhöfer, 41 Jungwirth.
1860: 1 Hofmann - 4 Lanzaat, 3 Meyer, 5 Komljenovic, 21 Bulut
- 19 Lehmann - 13 Cerny, 24 Baier, 26 Milchraum - 11 Kolomaznik, 33
Davids.
Ersatz: 12 Ochs (Tor) – 10 Pflipsen, 14 Gebhardt, 16 Janker, 18
Agostino, 23 Vucicevic, 31 Adler.
Wechsel: Steinhöfer und Buck für Jeremies und Lizarazu (beide
46.), Jungwirth für Müller (60.) - Gebhardt für Milchraum (20.),
Ochs für Hofmann (46.), Adler für Kolomaznik (56.), Vucicevic für
Meyer (64.), Agostino und Pflipsen für Davids und Baier (beide 70.),
Janker für Cerny (84.).
Tor: 1:0 Agostino (85.).
Gelbe Karten: Komljenovic, Lanzaat.
Zuschauer: 64.000 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Wolfgang Stark; Assistenten: Georg Schalk,
Josef Maier.
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1. Spiel in der 2. Bundesliga !
12.05.2005 - TSV 1860 München -
Hansa Rostock 4:1
Einen traumhaften Punktspielauftakt und einen gigantischen Fußballabend
feierten die Löwen in der Allianz Arena. Vor der sagenhaften Kulisse von
51.200 Zuschauern gewannen sie durch Tore von zweimal Agostino (2. und
16.), Vucicevic (60.), Kolomaznik (78.) und ein Eigentor von Costa (89.)
mit 4:1. Damit sind die Löwen im neuen Stadion noch ungeschlagen.
Personal: Bis auf die Langzeitverletzten, Roman Tyce (Reha nach
Kreuzbandriss) und Pascal Ojigwe (Reha nach Knie-OP), konnte Trainer
Reiner Maurer auf den kompletten Spielerkader zurückgreifen und schenkte
nach dem 2:1-Sieg zum Auftakt bei LR Ahlen exakt der gleichen Anfangself
das Vertrauen! Jörg Berger nahm zwei Umstellungen nach dem 1:1 gegen
Aufsteiger Kickers Offenbach vor: Denis Lapaczinski begann für Kim
Madsen, Rade Prica ersetzte Thomas Rasmussen.
Spielverlauf: Auftakt nach Maß. Gleich mit der ersten Chance
besiegelten die Löwen die Führung. Stefan Reisinger hatte sich auf
rechts durchgesetzt, zog den Ball parallel zur Grundlinie in die Mitte,
wo Paul Agostino per Grätsche zum 1:0 (2.) eingrätschte. Die nächste
Möglichkeit bot sich Abwehrspieler Fabian Lamotte. Doch seine
Direktabnahme aus zehn Metern ging weit übers Tor (13.). Drei Minuten
später klingelte es erneut im Rostocker Kasten. Reisinger hatte sich
durchgesetzt, sein Schuss von der Strafraumgrenze konnte Schober nur
nach vorne abwehren, wo Agostino lauerte. Der Australier schob den Ball
souverän ins leere Tor zum 2:0 (16.). Dann sogar das 3:0 (22.). Denkste!
Schiedsrichter Dr. Jochen Dress erkannte Reisingers Tor wegen Handspiels
nicht an. Es wäre auch zu schön gewesen. In der 24. Minute hatte dann
Antonio di Salvo eine Riesenchance für Rostock. Doch der Ball rutschte
dem Stürmer bei seinem Schuss aus zehn Metern über den Spann, landete in
den Wolken. Eine Minute später war es erneut di Salvo, der mit einem
Kopfball die Querlatte des Löwen-Gehäuses traf (25.). Der Stimmung im
Stadion tat dies keinen Abbruch. Nach gut einer halben Stunde schwappte
die Welle durch die Allianz Arena. Kurz vor der Pause noch ein tolles
Dribbling von Nemanja Vucicevic. Doch seine Mischung aus Schuss und
Flanke streifte knapp über die Rostocker Latte (45.). Insgesamt sahen
die Zuschauer eine rasante, temporeiche erste Halbzeit, bei der Sechzig
zumindest die effektivere Mannschaft war. Hansa brachte die Löwen zwar
ein ums andere Mal in Verlegenheit, doch entweder kam der letzte Pass
nicht an oder die Angreifer reagierten zu zögerlich.
Daniel Baier versuchte es immer wieder mit Fernschüssen. In der 60.
Minute konnte Rostocks Torwart Mathias Schober seinen Volleyschuss aus
25 Metern mit den Fäusten zwar nach vorne abwehren, Vucicevic nahm
jedoch den Ball im Strafraum auf, spielte Roland Maul aus und schob das
Leder an Schober vorbei zum 3:0 (60.). Tosender Applaus als kurz danach
Stadionsprecher Stefan Schneider die Zuschauerzahl bekanntgab: 51.200.
Das dürften in dieser Zweitliga-Saison allenfalls die Sechzgiger selbst
überbieten. In der 75. Minute hätte beinahe auch der eingewechselte
Emammanuel Krontiris getroffen. Patrick Milchraum hatte von links
geflankt, Krontiris war in die Hereingabe gespurtet, verfehlte das Tor
jedoch um Zentimeter. Derweil skandierten die Rostocker Fans: „Wir hab`n
die Schnauze voll.“ Diese hatten die Löwe keineswegs voll, ganz im
Gegenteil. In der 78. Minute nutzte der ebenfalls eingewechselte Michal
Kolomaznik eine Konfusion in der Rostocker Abwehr. Mit seinem ersten
Schuss aus kurzer Distanz traf er zunächst Keeper Schober, mit dem
zweiten vollendete er zum 4:0. Lediglich ein Schönheitsfehler war das
1:4 in der 89. Minute. Rodrigo Costa hatte seinen eigenen Torhüter Timo
Ochs überwunden, der sich maßlos ärgerte. Trotzdem: Vier Tore – besser
hätte der Punktspielauftakt nicht sein können. Damit bleiben die
Sechziger auch im vierten Spiel in der Allianz Arena ungeschlagen. Das
neue Stadion scheint dem TSV Glück zu bringen.
Löwen-Trainer Reiner Maurer war nach diesem Auftakt rundum zufrieden:
"Es war ein schönes Spiel vor einer tollen Kulisse, einfach
überwältigend. Diese Partie hat von der Stimmung her eher an die
Champions League als an die Zweite Liga erinnert." Das Konzept des
45-Jährigen wurde von der Mannschaft zu hundert Prozent umgesetzt. "Von
Anfang an haben wir Druck gemacht, den Gegner zu Fehlern gezwungen und
uns Chancen heraus gearbeitet. Wir haben von der ersten bis zur letzten
Sekunde gut gespielt. Heute hat es bestimmt keiner bereut, außer
vielleicht einigen Hansa-Fans, dass er ins Stadion gekommen ist."
Dagegen war Rostocks Coach Jörg Berger sauer. "Ich habe übers Fernsehen
gesehen, wie groß der Frust der Fans war. Ich kann sie verstehen. Wenn
ich die 90 Minuten betrachte, war mein Team eine einzige Enttäuschung.
Es kam von den Spielern überhaupt keine Reaktion. Sie haben sich mit
ihren individuellen Fehlern gegenseitig angesteckt und die wenigen
Chancen, die wir hatten, kläglich vergeben."
Während der Bundesliga-Absteiger Rostock nach zwei Spieltagen ohne
Punkte da steht, haben die Löwen mit sechs Zählern das Maximum erreicht
und übernehmen zumindest bis Sonntag die Tabellenführung.
1860: 12 Ochs – 2 Lamotte, 44 Hoffmann, 7 Costa, 35 Schäfer – 23
Vucicevic, 19 Lehmann, 24 Baier, 26 Milchraum – 9 Reisinger, 18
Agostino.
Ersatz: 1 Hofmann (Tor) – 3 Meyer, 11 Kolomaznik, 13 Cerny, 14 Gebhardt,
17 Krontiris, 30 Szukala.
Rostock: 1 Schober – 33 Hartmann, 23 Lapaczinski, 30 Kondé, 6
Maul – 4 Gaede, 13 Sebastian – 7 Rydlewicz – 24 Schied, 19 di Salvo, 11
Prica.
Ersatz: 21 Keller (Tor) – 3 Pohl, 5 Madsen, 8 D. Rasmussen, 12 Stein, 14
Löw, 15 Arvidsson, 18 Shapourzadeh, 27 T. Rasmussen.
Wechsel: Kolomaznik für Reisinger (60.), Krontiris für Agostino
(72.), Cerny für Lehmann (80.) - Löw für Sebastian (46.), Arvidsson für
di Salvo (60.), T. Rasmussen für Gaede (75.).
Tore: 1:0 Agostino (2.), 2:0 Agostino (16.), 3:0 Vucicevic (60.),
4:0 Kolomaznik (78.), 4:1 Eigentor Costa (89.).
Gelbe Karten:Reisinger, Baier – Schied, Prica.
Zuschauer: 51.200 in der Allianz Arena.
Schiedsrichter: Dr. Jochen Drees; Assistenten: Tobias Christ,
Robert Kampka.
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